Energiemanagementsysteme - Kosten sparen, Klima schützen. Reduzieren Sie die Energiesteuer und Energieverbräuche durch Umsetzung der DIN EN 16001

Energiemanagementsysteme - Kosten sparen, Klima schützen. Reduzieren Sie die Energiesteuer und Energieverbräuche durch Umsetzung der DIN EN 16001

Ein funktionierendes Energiemanagement wird im Wirtschaftsleben besonders im produzierenden Gewerbe immer wichtiger. Betriebe entlasten die Umwelt und verbessern gleichzeitig ihre Bilanz: mit konsequentem Energiemanagement lassen sich 20 Prozent Energie und mehr sparen. Auch staatliche Förderungen zahlen sich aus: Geplant sind steuerliche Vergünstigungen für Unternehmen mit Energiemanagementsystem (z.B. DIN EN 16001).

Das Energieeinspargesetz [EnEG] und daraus folgend die Energieeinsparverordnung [EnEV] haben eine bessere Energie-Effizienz zum Ziel. Dessen Erreichung wird durch die Einführung und Umsetzung eines Energiemanagementsystems erleichtert. Seit 2010 haben Sie die Möglichkeit Ihr Energiemanagementsystem gem. DIN EN 16001:2009 durch den TÜV Hessen zertifizieren zu lassen. Neben der Einsparung von Energiekosten, der Verringerung des Ressourcenverbrauchs und der CO²-Emissionen kann das 16001-Zertifikat zur Imageverbesserung beitragen und ggf. als Nachweis-Dokument mit dem Ziel der Energiesteuerermäßigung dienen.

Großen Einfluss haben Sie auf den tatsächlichen Energieverbrauch. Dieser wird durch die Auswahl und den Einsatz Ihrer Verbraucher beeinflusst. Durch ein geschicktes Energiemanagementsystem können Sie die Lastspitzen in Ihrem Betrieb reduzieren und vermeiden somit Engpässe bei Ihrem Energieversorger, der es Ihnen mit geringeren Kosten dankt.

Welche Auswirkung die Auswahl der Energieverbraucher und der Energieträger auf den Energiebedarf hat, soll hier kurz am Beispiel von „Leuchten“ dargestellt werden. Im Rahmen einer Studie (Technologie und Gesellschaft) wurde für die Glühbirne, Halogenlampe, Fluoreszenzröhre und Energiesparlampe je eine Ökobilanz erstellt, mit dem Ergebnis, dass die Herstellung und Entsorgung der Produkte eine eher untergeordnete Rolle in der Ökobilanz spielen. Beeinflusst wird die Ökobilanz vorwiegend durch die Art des genutzten Stroms und den Betrieb der Lampen. „Eine Glühbirne, die durch mit Wasserkraft erzeugtem Strom leuchtet, belastete die Umwelt weniger als eine Energiesparlampe, die mit europäischem Strommix für Helligkeit sorgt.“ Betrachtet man die Umweltbelastung von Glühbirne und Energiesparlampe anhand der Brenndauer, ungeachtet der Energieträger, erweist sich die Energiesparlampe bereits nach 50 Stunden als umweltfreundlicher gegenüber der Glühlampe (die anderen Lampen liegen dazwischen). [Quelle: Umwelt Magazin 12/2010]

Fazit: Sowohl die Art des eingesetzten Energieträgers als auch die Art der eingesetzten Verbraucher beeinflussen die Energie-Effizienz Ihres Unternehmens. Eine Standardlösung gibt es nicht. Allerdings hilft Ihnen ein gut durchdachtes Energiemanagementsystem Ihren Energiebedarf zu optimieren.

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